Trier

Auf den Spuren von Karl Marx - Ein Besuch in der ältesten Stadt Deutschlands

Karl Marx wurde in Trier geboren und das ihm gewidmete Museum im Karl-Marx-Haus kann besichtigt werden.

Übrigens, anlässlich seines zweihundertsten Geburtstags hat China der Stadt ein imposantes und umstrittenes Bronzestandbild zum Geschenk gemacht. Es steht unweit des historischen, als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannten Zentrums.

Place du Marché

An der Fassade des Roten Hauses befindet sich die Inschrift „Trier bestand schon 1300 Jahre vor Rom“. Sicher eine Legende … aber es lässt sich nicht bestreiten, dass Trier tatsächlich die älteste Stadt Deutschlands ist. Das „Roma secunda“, das zweite Rom, war auch die Hauptstadt Galliens.

In Trier wandelt man wortwörtlich in der Geschichte, hauptsächlich natürlich in der römischen. Die vielen römischen Relikte, die das Stadtbild prägen, sind der Beweis. Angefangen mit der Porta Nigra, die als befestigtes Tor diente. Die Sandsteinblöcke wurden ohne Zement zusammengefügt und dennoch trotzt die Porta Nigra seit Jahrhunderten Wind und Wetter. Die Kaiserthermen und das Amphitheater erinnern tagtäglich an die römische Vergangenheit, die man auch im Rheinischen Landesmuseum erkunden kann.

Porta Nigra

Der Kontrast von steinalt zu modern und neu ist in Trier allgegenwärtig. Die Stadt, im Drei-Ländereck, ist geprägt von dynamischem Handel und einem intensiven Kulturleben und dem Kulinarischen. Ein Spaziergang über den Markt lohnt sich allemal, dort findet man neben vielen regionalen Produkten auch die Moselweine.

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